Coronavirus in Deutschland

Coronavirus-in-Deutschland-_-Vidima.de-informiert.

Coronavirus in Deutschland

Vidima informiert, wie Sie sich und andere schützen können

corona_1Status: Das Coronavirus

Der neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist noch nicht besiegt. Noch immer gibt es viele Infizierte. Dank des Shutdowns, konnten zwar bereits viele Leben gerettet werden, dennoch ist eine Rückkehr zum Normalzustand bislang undenkbar. Dennoch gehen immer mehr Leute vor die Tür und treten in Kontakt mit anderen Menschen. Wir empfehlen Ihnen daher dringlich sich gründlich die Hände zu waschen und einen Mundschutz zu tragen. Weiter unten finden Sie eine Auswahl an Desinfektionsmitteln, welche Ihnen helfen sollen sich und andere zu schützen.

Viele Eigenschaften des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 sind momentan noch nicht bekannt, zum Beispiel der Zeitraum der höchsten Ansteckungsfähigkeit (Infektiosität), die genaue Zeitdauer, bis nach Ansteckung bei einem Infizierten Symptome erkennbar sind (Inkubationszeit), wie schwer die Krankheit verläuft oder über welchen Zeitraum Erkrankte Viren ausscheiden bzw. noch infektiös sind. Der aktuelle Wissensstand bezieht sich auf erste Beobachtungen sowie auf Rückschlüsse zu Kenntnissen, die über ähnliche Coronaviren (SARS, MERS) vorliegen. Um Wissenslücken zu schließen, werden die neuartigen Viren in verschiedenen Laboren weltweit untersucht, Krankheitsfälle und das Umfeld werden genau beobachtet, analysiert und bewertet. Die dabei erhobenen und ausgewerteten Daten werden auf internationaler Ebene ausgetauscht um die zur Bekämpfung notwendigen Maßnahmen abstimmen und anpassen zu können.

Die Situation entwickelt sich sehr dynamisch. Das Robert Koch-Institut (RKI) beobachtet und analysiert die Lage sehr genau und leitet daraus Empfehlungen für Infektionsschutzmaßnahmen ab, die an die jeweilige Situation angepasst sind.

 

Diese Dinge sollten Sie grundlegend beachten:

Distanz

Abstand halten

Nach Möglichkeit mindestens 1–2 Meter Abstand zu hustenden und/oder niesenden Fremdpersonen

Waschen

Händehygiene einhalten

Gründliches Waschen der Hände mit Wasser und Seife, sowie abtrocknen mit Einwegtüchern.

Husten

Hustenetikette einhalten

Zum Beispiel Husten & Niesen in die Ellenbeuge, nicht in die Hand.

Bekannte Symptome:

Sollten Sie Symptome des neuartigen Coronavirus aufweise, suchen Sie bitte unbedingt einen Arzt auf und vermeiden Sie Körperkontakt mit Menschen und Tieren.

 

Fieber

Wenn die Temperatur höher als 38 Grad Celsius ist, so spricht man von Fieber.

 

Husten

Berücksichtigen Sie die Hustenetikette und waschen und desinfizieren Sie sich regelmäßig die Hände.

Atemnot

Auch Atemnot zählt zu den Symptomen des Coronavirus.

Händedesinfektion, Flächendesinfektion
Desinfektionsmittel gegen Coronaviren

Händehygiene gilt als eine der wichtigsten Maßnahmen, um sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Während Atemmasken nur bedingt hilfreich sind, sind Desinfektionsmittel auch im privaten Bereich eine gute Möglichkeit, um sich vor einer Infektion zu schützen. Ebenfalls ist die Flächenhygiene ein wichtiger Bestandteil, um konsequent gegen ein Infektionsrisiko vorzugehen.

Wir empfehlen Händedesinfektions- und Flächendesinfektionsmittel von Purell.

Coronavirus-in-Deutschland-handdesinfektion-vidima

desinfektion_vidimaDesinfektionsmittel richtig nutzen:

  • Lesen Sie vorab die Gebrauchsanweisung und Warnhinweise
  • Händedesinfektionsmittel müssen in die trockene Hand eingerieben werden und dürfen nicht anschließend mit Wasser abgespült werden.
  • Achten Sie auf das Haltbarkeitsdatum
  • Beachten Sie die empfohlene Einwirkzeit
  • Halten Sie die Belastung so gering wie möglich
  • Dosieren Sie das Mittel sparsam
  • Mischen Sie keine verschiedenen Mittel
  • Verwenden Sie nur beschriftete Behälter, sonst haben Sie keine Gebrauchsanweisung zur Hand
  • Füllen Sie die Reinigungsmittel nicht in Lebensmittelgefäße um

Häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus

An welchen Symptomen lässt sich das Coronavirus erkennen?

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus führt nach Information der WHO zu Krankheitszeichen wie Fieber, trockenem Husten und Abgeschlagenheit. In China wurden bei einigen Erkrankten auch Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost berichtet. Bei einigen Erkrankten traten zudem Übelkeit, eine verstopfte Nase und Durchfall als Krankheitszeichen auf.

Wer ist besonders gefährdet?

Bei den bisher hauptsächlich aus China berichteten Erkrankungsfällen verliefen nach Informationen der WHO vier von fünf Erkrankungen mild. Bei einem Teil der Betroffenen kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündungen führen. Das höchste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und Tod haben den Daten aus China zufolge Menschen über 60 Jahre und Menschen mit Grunderkrankungen. Die meisten Todesfälle traten in China bei den über 80-Jährigen auf, Männer waren häufiger betroffen als Frauen. In Deutschland sind noch keine Todesfälle aufgetreten.
Bei Kindern scheint die Erkrankung laut WHO vergleichsweise selten aufzutreten und dann mild zu verlaufen. Schwere oder gar kritische Verläufe wurden nur bei einem sehr kleinen Teil der betroffenen Kinder und Jugendlichen beobachtet.
Schwangere scheinen der WHO zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben.

Welche Länder und Regionen sind von Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus betroffen?

Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu Risikogebieten finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de/covid-19-fallzahlen und www.rki.de/covid-19-risikogebiete. In Deutschland wurden seit Ende Januar 2020 ebenfalls Erkrankungsfälle bestätigt.

Was ist über die Ursache des Ausbruchs bekannt?

Man nimmt an, dass das neuartige Coronavirus von Fledermäusen stammt. Ob andere Tierarten als Zwischenwirte des Virus zwischen Fledermaus und Mensch dienen, ist noch nicht bekannt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich die ersten Erkrankten Anfang Dezember auf einem Markt in Wuhan, in der Provinz Hubei, China, angesteckt haben. Das neuartige Coronavirus erhielt den offiziellen Namen “SARS-CoV-2“, die Atemwegserkrankung, die es auslöst, wird als “COVID-19” bezeichnet.

Wie wird das Virus übertragen?

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden (siehe auch Frage „Welche Krankheitszeichen werden durch Coronaviren ausgelöst?“). Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Krankheitszeichen gezeigt hatten. Wie viele Menschen sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben und keine Krankheitszeichen zeigen, ist bisher unklar. Laut Angaben der WHO und Informationen aus China spielt die Übertragung des Virus von Personen, die keine Krankheitszeichen zeigen, jedoch bei der Verbreitung des neuartigen Coronavirus keine größere Rolle.

Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt. Für den Ausbruch in China scheint dieser Übertragungsweg nach Angaben der WHO jedoch keine Rolle zu spielen.

Was sind konkrete Maßnahmen, um sich selbst zu schützen?

  • Abstand zu Erkrankten halten (ein bis zwei Meter)
  • regelmäßiges, häufiges und sorgfältiges Händewaschen (mindestens 20 Sekunden mit Seife, bis zum Handgelenk)
  • bei Bedarf Handschuhe tragen (nach täglichem Wechseln waschen)
  • Händeschütteln und Umarmung ersetzen durch Ellbogenschläge (sogenannter "Ebola-Händedruck")
  • Gesichter weniger berühren
  • Schleimhäute im Gesicht (Mund, Augen, Nase) nicht mit Finger berühren
  • Niesen nicht in Hand, sondern in Armbeuge
  • benutzte Taschentücher schnell entsorgen
  • Atemmasken bieten Gesunden wenig Schutz, die Befeuchtung der Maske durch kondensierte Atemluft hebt den Barriereschutz schon nach 20 Minuten auf, Masken sollten medizinischem Personal vorbehalten sein
  • weitere schützende Gewohnheiten entwickeln: etwa das Drücken von Fahrstuhlknöpfen mit Knöchel statt Fingerspitze
  • belebte Orte und Veranstaltungen meiden, Prioritäten setzen